Vegan? ...und was kannst du dann noch essen?!

Unsere Lieblingsrezepte – einfach unschlagbar:


... zum Beispiel ein Last-Minute-Weihnachtsmenü für 6 Personen!

 

Vorspeise: Nussiger Wintersalat mit Granatapfelsplittern

250g Feldsalat

15 Champignons

4 Zwiebeln

6 Orangen

2 Granatäpfel

150g gehackte Walnüsse

Olivenöl, Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer

 

Den Feldsalat waschen. Die Pilze in Streifen schneiden, die Zwiebeln schälen und in feine Würfel hacken. Beides in einer Pfanne mit einem Schuss Olivenöl anschwitzen. Die Orangen filetieren und die Granatapfelkerne auslösen. Den Salat mit den Granatapfelkernen und den Orangenfilets mischen und die noch warmen Champignons und Zwiebeln auflegen. Mit Salz, Pfeffer und Balsamico-Dressing abschmecken und auf einem Teller anrichten. Nun die gehackten Walnüsse draufstreuen und direkt servieren. 

 

 

Hauptgang: Klassischer Nutroast mit mariniertem Rosenkohl und Klößen

Nutroast
1 Möhre Zwiebel

125g gemahlene Haselnüsse

125g grob gemahlene Cashewnüsse

125g Grünkern-Schrot

50g Hefeflocken

2 EL Tomatenmark

250ml Gemüsebrühe

Öl, Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence

 

Die Zwiebeln fein würfeln und die Möhren fein raspeln. Beides in Öl glasig anschwitzen. Den Grünkern-Schrot mitrösten und dann die Brühe zugeben und aufkochen, etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Nun Nüsse und Hefeflocken unterrühren und mit dem Tomatenmark und den Gewürzen abschmecken. Den Teig vom Herd nehmen und mit einem Löffel gut durchkneten, bis ein feuchter, fester Teig entsteht. Jetzt den Teig mit angefeuchteten Händen zu einem Hackbraten formen und in eine (gefettete) Auflaufform geben. das Ganze ca. 30 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene Backen.

 

Rosenkohl

1 kg Rosenkohl (ungeputzt)

2EL Olivenöl

1EL Agavendicksaft (Reissirup o.ä. auf Süßkraft achten)

1EL Feigensenf (Dijonsenf geht auch)

1-2 Knoblauchzehen

Salz und gemahlener bunter Pfeffer 

 

Rosenkohl putzen und halbieren. Alle anderen Zutaten zu einer Marinade verrühren und den Rosenkohl dazu geben bis dieser vollständig überzogen ist. Jetzt alles auf Backpapier verteilen und bei 180°C etwa 20 Minuten backen (je nach gewünschtem Bräunungsgrad)

 

Klöße

Hier kommt dank mangelndem Talent meinerseits die Fertigmischung von Henglein (Thüringer Klöße) aus dem Kühlregal zum Einsatz ;D

 

 

Dessert: weißes Lebkuchenmousse mit Punschbirnen

Punschbirnen

3 frische Birnen entkernt und in Scheiben

150ml veganer Rotwein

2 Stangen Zimt

je eine Prise Muskat, Kardamom, Ingwerpulver

3 Nelken

2 Orangen

50ml Sherry (alkoholfreie Alternative: ungesüßter Pflaumensaft)

50g Puderzucker

1 EL Stärke

 

Mousse

200g Reismilchschokolade

300 ml vegane Sahne

Sahnesteif

1 TL Lebkuchengewürz

2 EL brauner Rum (ersatzweise 1 TL Rumaroma)

 

Rotwein mit Zucker und allen Gewürzen in einen Topf geben. Die Orange mit Schale waschen, in einen halben Zentimeter dicke Scheiben schneiden und dazu geben. Alles drei Minuten aufkochen, nun die Birnenscheiben hinzugeben und weitere acht Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag die Birnenscheiben rausnehmen, die Rotweinsoße durch ein Sieb filtern, mit Sherry verfeinern, nochmals aufkochen und dann mit der Stärke andicken. Nun die Birnen wieder hinzugeben. 

Die weiße Reismilchschokolade fein hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. In der zeit die vegane Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Danach direkt die Lebkuchengewürze und den Rum unterheben. Die geschmolzene Schokolade nun mit der Sahne zu einer hellen, fluffigen Creme aufschlagen. Diese nun in Dessertgläser füllen und mind. 2 Stunden kalt stellen. Danach die Birne darauf dekorieren und mit der Punschsoße übergießen.

 

 

 

... zum Beispiel "Erdbeer-Käse-Kuchen"!

 

Boden:

100g weiche Datteln

100g gemahlene Mandeln

40g Kokosfett geschmolzen

1-2 TL Wasser

 

Füllung:

250g Erdbeeren

140g Cashewkerne

3 EL Wasser

100g Kokosfett geschmolzen

2 EL Agavendicksaft

(je nachdem wie süß die Erdbeeren sind)

Erdbeeren und Kokosflocken zum Garnieren

 

Datteln fein hacken und mit den gemahlenen Mandeln mischen. Kokosfett und Wasser kräftig einkneten. Springform mit der Dattelmischung auskleiden und in den Kühlschrank stellen. Für die Füllung alles Zutaten mit dem Zauberstab pürieren bis eine cremige Masse entstanden ist. Die Creme in die Springform geben und das Ganze für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen! Garnieren und eine sommerliche Rohkost-Torte genießen ;)

 

... zum Beispiel "Sahne-Hering"!


2 große Auberginen

1 Zwiebel

1 kleiner Apfel

1 kleines Glas Cornichons

5 EL Gurkenwasser (von den Cornichons)

1 EL Senf

1 EL Agavensirup

Mayo (ca. 300 ml) *

Päckchen Soja Cuisine (250ml)

etwas Dill

Salz

Die Auberginen mit dem Gemüseschäler schälen und in gleichmäßige Filets schneiden. Diese dann in Salzwasser einige Minuten garen (nicht am Salz sparen!) 

Sind die Auberginen weich, aber dennoch bissfest gegart, dann herausnehmen und in einem Schälchen salzen und mit dem Gurkenwasser überschütten, damit das Gemüse die saure Flüssigkeit aufnimmt.

Zwiebel und Apfel schälen, dann zusammen mit den Cornichons klein schneiden und zu den Auberginenfilets geben. 

Mayo, Senf, Agavensirup und Soja Cuisine verrühren und anschließen darüber geben, alles gut verrühren.

Mit Dill dekorieren und mit Kartoffel servieren. Es schmeckt wirklich authentisch und total lecker, eben schön sauer, salzig und cremig. 

 

*Mayo

100 ml Pflanzenmilch (ungesüßt und Raumtemperatur)

200 ml Pflanzenöl (z.B. Rapsöl, da geschmacksneutral, Raumtemperatur)

1 kleine Knoblauchzehe

1 Tl Zitronensaft

Salz

1 Messerspitze Kurkuma

 

Zuerst die Pflanzenmilch im Mixer schaumig schlagen. Anschließend Knoblauch, Zitronensaft Kurkuma und Salz zufügen. Wenn alles gut vermixt ist langsam (!) während des Mixens das Pflanzenöl zugeben. Sollte die Mayo einmal nicht fest werden, gebt etwa einen Teelöffel Johannisbrotkernmehl zur Bindung dazu.

 

... zum Beispiel Waffeln!

 

200g Mehl

1 TL Backpulver

30g Zucker

ca. 200ml Sojamilch

50g Apfelmus

50ml Rapsöl

etwas Margarine zum Einfetten des Waffeleisens

 

Alle Zutaten mit einem Schneebesen mischen, so, dass das Mehl gerade eben untergerührt ist. Vor jeder Waffel das Waffeleisen mit Margarine fetten, damit nichts kleben bleibt. Ganz wichtig: Waffeleisentemperatur relativ niedrig stellen (bei meinem auf ca. 2/3) und dafür länger backen lassen. Dann werden sie außen leicht knusprig und reißen nicht in der Mitte auseinander. Sie sind fertig, wenn sie außen gold-braun werden.